Probleme beim Zugewinn

Im Falle der Scheidung kann eine dem Kind geschenkten Immobilie beim Zugewinnausgleichsanspruch Probleme machen.

Beispiel:

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Der Vater stellt seinem Sohn und seiner Ehefrau die erforderlichen Finanzierungsmittel f√ľr den Bau eines Einfamilienhauses dadurch zur Verf√ľgung, dass er √úberweisungen der Rechnungen der
Bauhandwerker an die Eheleute ausf√ľhrt. Die kinderlose Ehe wird nach zehn Jahren geschieden und die Ehepartner streiten um den Zugewinn. Die Schwiegertochter verlangt als Ausgleich den
Wert der H√§lfte des gemeinsamen Grundst√ľcks.

Sehr h√§ufig wurde in der Vergangenheit dar√ľber gestritten, ob die Leistung des Vaters als Schenkung nur an das eigene Kind, oder an das Schwiegerkind oder an beide h√§lftig geleistet wurde.
In solchen F√§llen hat das Kind √ľberwiegend die Auffassung vertreten, dass die √úbertragung des Grundst√ľcks seinem Anfangsverm√∂gen zuzurechnen sei und insoweit nicht ausgleichspflichtig. Vom Vater bezahlten Rechnungsbetr√§ge m√ľssten ebenfalls bei der Berechnung des Ausgleichsanspruchs unber√ľcksichtigt bleiben, weil nur ihm die Bertr√§ge unentgeltlich zugewendet worden seien.
Die Ehefrau ist in einem solchen Fall regelmäßig der Auffassung, dass die Schenkung an sie beide erfolgt ist, jedenfalls Zahlungen von Rechnungen  der Bauhandwerker ihnen beiden geschenkt worden seien und daher bei der Berechnung ihres  Zugewinnausgleichs -anspruchs nicht  abgezogen werden können.
Die Schwiegertochter verlangt als Ausgleich den Wert der H√§lfte des gemeinsamen Grundst√ľcks. (weiterlesen ‚Ķ)

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